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Darmkrebsmonat März 2017

Keine bösen Überraschungen – Information und Motivation zur Vorsorge und Früherkennung

Unter dem Motto „Keine bösen Überraschungen – Information und Motivation zur Vorsorge und Früherkennung“ bieten die Gastro-Liga und die Stiftung LebensBlicke im Darmkrebsmonat ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm an, um über die Chancen und Risiken der Darmkrebsvorsorge zu informieren.

Der Kabarettist, Arzt und Moderator Eckhart von Hirschhausen unterstützt als Schirmherr des Darmkrebsmonats März 2017 die Aufklärung zur Vorsorge und Früherkennung.

Schirmherr 2017:
Eckhart v. Hirschhausen
(Foto: Paul Ripke)
Eckhart v. Hirschhausen, Schirmherr Darmkrebsmonat März 2017

Ab dem vollendeten 55. Lebensjahr haben Krankenversicherte einen Anspruch auf eine Darmspiegelung zur Vorsorge gegen Darmkrebs. Diese Untersuchung bietet die bei weitem größte Sicherheit, einen Darmkrebs oder seine Vorstufen frühzeitig zu erkennen.

Nach wie vor nehmen zu wenige Menschen diese Maßnahme in Anspruch, auch aus Angst vor dieser noch immer als unangenehm geltenden Untersuchung. 

Keine Angst vor der Darmspiegelung

Eine frühzeitige Erkennung verbessert die Heilungschancen bei Darmkrebs. Es gibt verschiedenen Vorsorgeuntersuchungen – darunter auch die Möglichkeit der Darmspiegelung. Die Angst davor ist in der Regel unbegründet.

Die Untersuchung dauert nur etwa 20 Minuten und verläuft normalerweise ohne Schmerzen. Wer möchte, kann ein sanftes Betäubungsmittel bekommen und spürt so die Untersuchung meist gar nicht.

Der Arzt untersucht den Darm mit einem flexiblen Kameraschlauch. So kann er Krebsvorstufen wie Polypen mit hoher Sicherheit erkennen und schon während der Untersuchung mit kleinen Werkzeugen entfernen.

Wann ist welche Untersuchung sinnvoll?

Ab dem 55. Lebensjahr bieten die gesetzlichen Krankenkassen eine Darmspiegelung (Koloskopie) an, die nach 10 Jahren einmal wiederholt werden kann. Breits ab dem 50. Lebensjahr können Versicherte schon den sogenannten Okkulttest durchführen lassen. Damit lässt sich Blut im Stuhl nachweisen, auch wenn es für das bloße Auge nicht sichtbar ist. Für den Test ist lediglich eine Stuhlprobe nötig. Darmkrebs und seine Vorstufen führen in der Regel zu kleineren Verletzungen der Blutgefäße im Darm. So kann verstecktes Blut im Stuhl schon auf Krebsvorstufen im Darm hinweisen. Die Trefferquote ist jedoch deutlich geringer als bei der Darmspiegelung. 

Neue Testverfahren können nicht sichtbares Blut mit einer höheren Sensitivität und Spezifität nachweisen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat zum 1. April beschlossen, den quantitativen immunologischen Okkultbluttest (iFOBT) in die Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen. Damit können die Kosten für den iFOBT von den Krankenkassen erstattet werden.

Menschen mit einem erhöhten Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, sollten bereits in jüngeren Jahren an rechtzeitige Vorsorgeuntersuchungen denken. Betroffen sind vor allem Menschen, bei denen Darmkrebs in der Familie gehäuft auftritt oder Menschen, die an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa leiden.

Veranstaltungen zum Darmkrebsmonat März

Das Veranstaltungsprogramm im Darmkrebsmonat März finden Sie im Gastro-Liga Veranstaltungskalender sowie bei der Stiftung LebensBlicke

 

Weitere Infos zum Thema Darmkrebs

In der Rubrik Unser Service stehen Ratgeber und Broschüren zu unterschiedlichen Themen kostenlos zum Download zur Verfügung. Darunter finden Sie auch einen Patientenratgeber zum Thema „Dickdarmkrebs“.

Video-Clip zum Thema Darmkrebsvorsorge und -früherkennung 

Empfehlungen zur Darmkrebsvorsorge und -früherkennung erläutert in einem  YouTube Videoclip der Stiftung LebensBlicke.

 

 

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